Für viele ist sie nur ein lästiges Unkraut, aber für Kennerinnen und Kenner ist sie ein wunderbares Wildgemüse. Die Rede ist von der Vogelmiere, auch Hühnerdarm genannt.

Das Besondere an ihr ist, dass sie sich nicht von eisigen Temperaturen abschrecken lässt. Sogar bei Minusgraden und unter der Schneedecke treibt sie aus. Daher kann man die Vogelmiere teilweise auch im Winter frisch ernten.

Beschreibung:

Name: Vogelmiere/Hühnerdarm (Stellaria media)
Standorte: Äcker, Gärten, Weinberge, Ufer, feuchte, nährstoffreiche Böden
Nutzbare Teile: alle oberirdischen Pflanzenteile

Wissenswertes:

In der Volksmedizin wird die Vogelmiere bei Husten, Lungenkrankheiten, Blasenkrankheiten und Hautproblemen eingesetzt. Der Pflanze wird eine kühlende, entzündungshemmende, schmerzlindernde und verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt.
Vogelmiere wird auch heute noch zur Herstellung von Tees ,Tinkturen und Salben verwendet. 1 Liter Vogelmierenaufguss (Tee) als Zusatz zum Badewasser wird zum Lindern von Juckreiz bei Hautausschlägen eingesetzt.

In der Küche wird die Vogelmiere für Salate oder als Kochgemüse und für Kräuterbutter sowie für Aufstriche und Saucen verwendet.
Vogelmiere enthält ca. doppelt so viel Calcium, dreimal so viel Kalium und Magnesium und siebenmal so viel Eisen wie Kopfsalat.

Lesen Sie mehr über die feinen Rezepte z.B. und probieren Sie selbst einen Vogelmiere-Topfenaufstrich oder eine Vogelmiere-Sauce aus!

Ein Tipp von Maria Zierler.